Apulien und Venedig - 2017

In der Zeit vom 15. 10. 2017 bis zum 22. 10. 2017 unternahmen wir erneut mit der Reisegesellschaft "Studiosus" eine sehr interessante Reise zum Stiefelabsatz mit dem Sporn, von Italien, der süd - östlichen Region Apulien mit seiner Hauptstadt Bari. Danach schlossen wir noch einen dreitägigen Besuch von Venedig an. Einen allgemeinen Überblick über Apulien erhalten Sie, wenn Sie den folgenden Link anklicken:

Apulien

Die Reiseroute umfasste damit nachfolgend genannte Stationen:

Rostock - Berlin / Tegel - Milano - Bari - Ostuni Marina ( Hotel ) - Ostuni / Alberobello - Bari / Bitonte - Lecce -
Otranto / Castro - Stauferkaiser / Castel del Monte / Trani - Felsenstadt Matera - Bari - Venedig - Rom - Berlin / Tegel - Rostock.

Nach unserer Ankunft auf dem Flughafen Bari wurden wir in unser Grand Hotel Masseria Santa Lucia direkt an die Küste nach Ostuni Marina gefahren, von wo wir zentral
an den einzelnen Tagen die verschiedenen Touren mit dem Bus starteten. Damit hatten wir für die gesamte Zeit in Apulien nur ein Hotel und ersparten uns mehrfaches
Umziehen. Nach der Reise durch Apulien erweiterten wir unabhängig von der Reisegesellschaft Studiosus unser Programm um 3 Tage in Venedig.

Nachfolgend ein paar ausgewählte Übersichtsbilder:








Gleich am 2. Tag ( Montag ) fuhren wir mit unserem Tourenbus über weite herbstliche Felder und Olivenhaine zu den Trulli - Rundsteinbauten ( UNESCO - Welterbe ) nach
Alberobello, eine kleine Stadt, die etwas mehr als 10.000 Einwohner zählt. Diese Trulli - Rundsteinhäuser erinnern ein wenig an Schlumpfhäuser. Wir schauten uns diese Siedlung im Rahmen eines Spazierganges an. Aus solchen Trulli - Rundsteinhäusern bestehen ganze Stadtteile. Trullis sind überwiegend mit rundem Grundriss errichtete,
weiß gestrichene kleinere Bauten mit einem charakteristischen Kegeldach aus Kalksteinplatten, die ohne Mörtel aufeinander geschichtet sind.
Mehr können Sie darüber erfahren, wenn Sie bitte die folgenden Links anklicken:

Alberobello

Trulli - Rundsteinbauten

Danach fuhren wir mit unserem Bus in die weiße Stadt Ostuni der Provinz Brindisi. Ostuni ist eine alte geschichtsträchtige und ehrwürdige Stadt mit etwa 31.000 Einwohnern.
Mehr können Sie über diese Stadt erfahren, wenn Sie bitte den folgenden Link anklicken:

Ostuni

Die nachfolgenden Bilder sollen ausgewählte Impressionen von diesen beiden weißen Städten zeigen:













Am 3. Tag erlebten wir die Provinzhauptstadt Bari und Bitonto. Dabei zeigt sich insbesondere Bari als ein lebendiges, mediterranes Zentrum, in dem sich in den
zurückliegenden Jahren sehr viel verändert hat. Weit sichtbar ist die ummauerte labyrinthische Altstadt, die sich wie eine Landzunge in das Meer schiebt, zusätzlich flankiert
von boulevardartigen Küstenstrassen, von Hafenanlagen und dem Kastell. In der Altstadt befinden sich auch die bekannten mittelalterlichen Kirchen Baris. Mit einer riesigen,
an die anderen Mittelmeerländer gerichteten Produktmesse spielt auch heute noch, wie schon in der römischen Zeit, Bari eine wichtige Rolle als Handelscharnier zum Osten. Eine besondere Sehenswürdigkeit hat die Stadt in der Altstadt mit dem großen Vorbild der apulischen Romantik, die Basilika San Nikola, die in der Normannenzeit 1197
geweiht und als Tempel für die Verehrung der Gebeine des heiligen Nikolaus gedacht war. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten zählen aber auch das Castello Svevo
und die Cattedrale San Sabino. Ein besonderer Höhepunkt waren aber auch die vielen Sehenswürdigkeiten in der Barockstadt Lecce, die wohl eine der schönsten Städte des
Stiefels ist. Dazu lernten wir unweit von dieser Stadt eine Begegnung ganz anderer Art kennen: die Kooperative von Alessandro, die seit 1995 durchaus erfolgreich gegen die Mafia kämpft.

Wer mehr über Bari, Bitonto und Lecce erfahren möchte, der klickt bitte die folgenden Links an:

Bari

Basilika San Nicola

Bitonto

Lecce

Impressionen von Lecce

Sacra Corona Unita

Die folgenden Bilder zeigen ausgewählte Impressionen von Bari, Bitonto und Lecce:























Der nächste Ausflug führte uns zum süd - östlichsten Punkt von Italien, zur Stadt Otranto am Meer, nur 80 Km von Albanien entfernt. Natürlich hatten wir da gleich Bilder
aus jüngster Zeit in Erinnerung ( Flüchtlingsdramen von einst und heute ), die besonders während der Besichtigung des Hafens bedrückend wirkten und die Schönheit
der dortigen Natur ein wenig in den Hintergrund drängte. Wir haben sie aber trotzdem wahrnehmen können. Die Kathedrale, die Festung, die kleine byzantinische Kirche
San Pietro und das Hypogaeum von Torre Pinta waren dabei von besonderem Interesse. Wir sahen den sagenhaften Mosaikfußboden im Dom. Hier erzählen zehn Millionen
Steine 700 Geschichten ! Byzantinische Kunst sahen wir in der Kirche San Pietro und eine herrliche Aussicht von den Bastionen, die ehemals den Türken Einhalt gebieten sollten. Danach fuhren wir bei herrlichem Wetter an der schönen Steilküste entlang bis in den südlichsten Ort, der kleinen Gemeinde Castro. Hier genossen wir das Meer
und die herrliche Aussicht. Wer mehr über diesen Reiseabschnitt erfahren möchte, der klickt bitte die folgenden Links an:

Adriatisches Meer

Otranto

Castro ( Apulien )

Byzantinische Kirche San Pietro

Die folgenden Bilder zeigen ausgewählte Impressionen von Otranto und der wunderschönen Umgebung:




















Heute führt uns nun unsere Fahrt zur Krone Apuliens, die majestätisch auf einem Berg thront: Castel del Monte, einem Bauwerk aus der Zeit des Stauferkaisers Friedrich II.
in Apulien. Das Schloss wurde mit einer Höhe von 26 Meter in der Zeit von 1240 bis 1250 errichtet. Es ranken sich hier noch immer Geheimnisse um dieses Schloss. Daher
kann man das Buch von Bianca Tragni mit dem Titel "Der mythische Friedrich II. von Hohenstaufen" empfehlen, das unter ISBN 9788880826965, Copyright 2007, Mario
Adda Editore - via Tanzi, 59, Bari, erschien. Danach fuhren wir noch in den nördlich gelegenen Ort Trani und besichtigten die weiße Kathedrale, die direkt am Meer liegt und
auch gern als die "Königin der apulischen Kathedralen" bezeichnet wird. Wer mehr Informationen über diesen Reiseabschnitt wünscht, der klickt bitte die folgenden Links an:

Castel del Monte

Trani - Apulien

Kathedrale von Trani

Die folgenden Bilder zeigen ausgewählte Eindrücke von Castel del Monte und Trani:









Unsere letzte Apulien - Tour führte uns in die Felsenstadt Matera, die vor allem wegen ihrer bekannten Höhlensiedlungen ( Sassi ) seit 1993 zum UNESCO - Welterbe gehört.
Früher lebten die Bewohner der Schlucht von Matera in feucht - dunklen Höhlen. Entsprechend kann man sich leicht den Gesundheitszustand und die Lebenserwartung
der Menschen vorstellen. Mit der zunehmenden Ansiedlung von vor allem Künstlern und Kreative hat sich nicht nur der Lebensstandard verbessert, sondern sind auch
zunehmend Komfort und Design eingezogen. Aus einem ehemaligen Schandfleck Italiens wurde inzwischen eine echte Attraktion. Wir besuchten Felsenkirchen und Wohnhöhlen und erhielten einen Eindruck von der wunderbaren Schlucht in Matera. Am 17. 10. 2014 wurde Matera als erste Stadt Süditaliens zur
"Kulturhauptstadt Europas 2019" gewählt. Wer mehr über Matera und seine Entwicklung wissen möchte, der klickt bitte die folgenden Links an:

Matera

Sassi di Matera

Die folgenden Bilder zeigen ausgewählte Impressionen von der Felsenstadt Matera:

















Damit ging eine sehr interessante, erlebnis- und lehrreiche Studiosus - Reise zu Ende. Wir bedanken uns vor allem bei der Reiseleiterin und allen Teilnehmern für ein sehr
gutes Klima und einen hilfreichen Umgang miteinander. Wir flogen am nächsten Tag für weitere drei Tage von Bari noch nach Venedig und ergänzten diese Reise um
weitere sehr schöne Eindrücke. Da wir schon mehrfach in Venedig waren, sollen hier nur zu den bisherigen Berichten Ergänzungen vorgenommen werden.

Venedig

München - Venedig